Sonntag, 25. August 2013

Bodengutachten / Versickerungsversuch (Update)

UPDATE: Laut GAGV ist der hier beschriebene Versickerungsversuch ungültig. Mehr dazu hier.

Für unser Grundstück standen noch zwei Untersuchungen aus: der Versickerungsversuch und eine erweiterte Begutachtung des Bodens. Bei der damaligen Rammkernsondierung ging es ab einer Tiefe von 1,4 m nicht mehr weiter. Im darauf folgenden Gutachten wurden wir darauf hingewiesen, dass zur endgültigen Beurteilung ein Baggerschurf (Graben) notwendig ist. Die Geologen von der GAGV können so sehen warum es nicht tiefer ging. Letztes Wochenende war es dann endlich so weit und es kam zum ersten Mal ein Bagger auf unserem Grundstück zum Einsatz. Wir konnten leider nicht live dabei sein, da wir in Österreich waren. Dort würde man sich übrigens kaputtlachen wenn man bei einem Grundstück wie unserem von "Hanglage" und "Gefälle" reden würde :). Oben auf der Alm, bei einem erfrischenden Bier und strahlendem Sonnenschein, erreichte uns dann folgendes Foto und ich bekam richtig Heimweh.

Der erste "Spatenstich" :)
Um unnötige Kosten zu vermeiden wurde die Untersuchung des Baggerschurfs und der Versickerungsversuch zusammengelegt. Normalerweise bohrt der Geologe ja nur ein kleines Loch und versickert darin einige Liter Wasser. Bei der Größe unseres Baggerschurfs hätte allerdings ein Eimer Wasser etwas lächerlich gewirkt. :)

Bianca versucht sich als Geologe
Diese Woche war dann wieder die GAGV vor Ort. Für einen Versickerungsversuch in einem Baggerschruf werden 500-1000 l Wasser benötigt. Bei unserem Boden ging man von einer schlechten Versickerungsfähigkeit aus (Lehmboden), es wurde sogar vermutet, dass eine Versickerung eventuell gar nicht möglich ist. Ich rechnete damit das wir uns dort mindestens 1-2 Stunden die Füße in den Bauch stehen und dem Wasser zusehen wie es nur mühevoll versickert, aber es kam ganz anders. Nachdem die Geologen das Loch vermessen und Messequipment angebracht hatten hieß es "Wasser marsch".


Entgegen den Erwartungen blieb das Messequipment allerdings trocken, denn auch nach 700 l Wasser bildete sich nur eine kleine Pfütze. Hier mal ein Bild vom Höchstpegelstand:

Höchstpegel bei dem Versickerungsversuch
Der Tag verlief also sehr positiv und brachte folgende Erkenntnisse:
  • Kein Grundwasser
  • gute Versickerungsfähigkeit
  • Bodenbeschaffenheit so wie vermutet, also schon nach 1,4 m fester Boden
  • Für die Erdarbeiten mit dem Bagger sind keine Probleme zu erwarten.
Ich habe mir auch einen Stein eingepackt, gewaschen und bei der Arbeit neben meine Tastatur gelegt. So habe ich immer vor Augen wofür ich eigentlich arbeite. :)

Mittwoch, 21. August 2013

Hier entsteht ein Loch

Nachdem vor einigen Monaten der Geologe der GAGV am Grundstück war ist nicht mehr viel passiert, aber das soll sich nun ändern. Für den Versickerungsversuch muss ein 1x1x1m Loch gegraben werden in das dann 500-1000 Liter Wasser versickert werden. Ich war die letzten Tage am Grundstück um die Stelle zu markieren, was allerdings nicht so einfach war. Um die genaue Position zu finden musste ich erst mal die Grenzpunkte freilegen, diese waren unter einem Urwald verschwunden. Ein guter Freund hat mir seine Stihl Benzin-Heckenschere geliehen. Geiles Männerspielzeug, so was will ich auch mal haben :)

Von den Grenzpunkten, und dank dem Satz des Pythagoras (welcher 15 Jahre nach der Schule endlich seine praktische Anwendung findet), konnte ich die Stelle markieren und der Bagger kann kommen.




Freitag, 9. August 2013

Die zweiten Vorabzüge

Gestern gabs Post :)
Im Briefkasten habe ich die zweiten Vorabzüge gefunden. Bianca kann keine Zeichnungen mehr sehen, aber ich musste mich den ganzen Abend damit beschäftigen. Unsere Änderungswünsche wurden alle umgesetzt und wir sind jetzt mit dem DG sehr zufrieden, insbesondere mit dem Bad. Mir sind allerdings zwei Fehler in Bezug auf die Terrasse aufgefallen und habe eine Mail an Fingerhaus geschrieben. Heute morgen hat sich dann unsere Bauzeichnerin (Frau T. J.) per Telefon gemeldet. Ich hatte das Gefühl in guten Händen zu sein und nutzte direkt die Gelegenheit weitere Fragen zu stellen. Die nächsten 15 Minuten waren ein tolles und sehr informatives Gespräch. Kurze Zeit später hatte ich schon neue Zeichnungen im Posteingang. TOP Reaktionszeit, ich wünschte das würde immer so laufen.

Dachgeschoss die Zweite - ich freu mich auf die Dusche :)

Samstag, 3. August 2013

Die ersten Vorabzüge

Letzte Woche Donnerstag sind die ersten Vorabzüge gekommen und haben uns zahlreiche Stunden beschäftigt, insbesondere das Badezimmer im Dachgeschoss gefällt uns nicht. Als ich am Samstag nicht schlafen konnte habe ich die Nacht vor dem Computer verbracht, da waren auch wenigstens die Temperaturen erträglich. Mit dem Ergebnis sind wir ganz zufrieden, mal sehen was die Bauzeichnerin bei Fingerhaus daraus zaubert. Am Montag kommt sie aus dem Urlaub, ich hoffe es hat sich nicht zu viel Arbeit angestaut. Hier mal eine Liste unserer gewünschten Änderungen:

Position Haus
  • Das Haus soll 2m näher Richtung Straße, vielleicht auch so weit wie möglich nach Osten.

Außenanlagen
  • Wir möchten keine Treppe auf dem Weg zum Hauseingang. Unsere Idee wäre es die Stellplätze mit 15qm in die nicht überbaubare Fläche zur Straße zu ziehen und so weit wir möglich nach Osten. Eventuell auch die Steigung der Einfahrt erhöhen.
  • Wir planen nur eine Terrasse an der Nordseite vor der PSK Tür, also keine an der Ostseite

Im Haus – Erdgeschoss
  • Die nördliche Terrassentür 165x215 entfällt (neben der PSK Tür).
  • Die Couch / der Couchtisch wandern auf die gegenüberliegende Wand (da wo vorher die Terrassentür war)
  • Die PSK Tür soll in die andere Richtung öffnen 

Im Haus - Dachgeschoss
  • Die Wand, zwischen Flur und Zimmer Eltern / Kind 1, soll Richtung Westen wandern und bündig mit dem Schornstein abschließen.
  • Das Bad im OG wird komplett umgestaltet.
So sieht das ganze aus wenn es zu Fingerhaus zurück geht.

Dies ist unser Vorschlag für das Badezimmer

EG

DG










Freitag, 2. August 2013

Schraube locker?

Ich glaube Fingerhaus sollte noch mal seine Werbemittel überdenken. Die Schirme sind ja echt klasse, aber die Schlüsselanhänger fallen nach drei Monaten auseinander. Ich hoffe das richtige Fingerhaus hält länger...